Zukunftsblick aus Gaasterland?

Uitzicht Gaasterland op het IJsselmeer met een geprojecteerd zandwin eiland.

Um was geht es hierbei?

Ein großes Sandgewinnungsunternehmen, Royal Smals genannt, hat in den nächsten 30 Jahren vor mit industriellem Sandabbau anzufangen auf einer künstlichen Insel mit Gebäuden ab einer Höhe von 22 Metern vor der Küste von Gaasterland, Friesland. Das betroffene Gebiet umfaßt eine Sandgrube von 220 Hektar.

Der Plan sieht das Austiefen der Sandgrube auf 60 MeterTiefe vor. Sandgewinnung soll 24 Stunden lang, sechs oder sieben Tage pro Woche, mindestens bis 2049 weitergeführt werden.

Kaart met de voorgestelde zandwin locatie.

Gaasterland genießt Schutz als eine nationale Landschaft und der Binnensee IJsselmeer genießt Schutz als internationales Naturschutzgebiet gemäß ( der EU Richtlinie) Natura 2000, ein Netzwerk von Schutzgebieten, das geprägt wird von Europas wertvollsten und am stärksten bedrohten Tierarten und Lebensräumen.

Die Feuchtgebiete von Gaasterland genießen Schutz als nationales Naturschutzgebiet. Die Regierung und die Verwaltung der Provinz Friesland haben sich auf eine Zoneneinteilung des Binnensees IJsselmeer geeinigt. So ist der Binnensee IJsselmeer aufgeteilt in rote Zonen wo jede Tätigkeit verboten ist (Naturschutzgebiet) und in blaue und grüne Zonen wo Tätigkeit erlaubt ist.

Und es ist genau an dieser Stelle, in der roten Zone, wo das Wasserbauamt (Rijkswaterstaat) und Smals entschlossen sind mit dem industriellen Sandabbau anzufangen. Wir verstehen das einfach nicht. Industrieller Sandabbau sollte nicht in einem Naturschutzgebiet ausgeführt werden. Diese industrielle Tätigkeit wird ein Vielvalt von Vogel- und Fischarten und ihre Lebensräume von etwa 220 Hektar gefährden. Sie wird der Lebensqualität der Bewohner von Gaasterland schaden aufgrund der Lärm- und Lichtverschmutzung und wegen des Aussichtsverlusts über den Binnensee IJsselmeer..

Der unverwechselbare Charakter der geschützten Landschaft Gaasterland und die natürliche Schönheit des Binnensees IJsselmeer werden für immer grundlegend verändert sein wenn dieses katastrophale Vorhaben in die Tat umgesetzt wird. Die Wahl um industriellen Sandabbau zu ermöglichen wird zu Lasten der Umwelt, der Bewohner und des Tierschutzes in der Gaasterland Region sein.

Die verschiedenen Naturschutzorganisationen, der niederländische Fischereiverband und die Bewohner der Gaasterland Region fordern das Wasserbauamt und die Gemeinde “De Fryske Marren” eindringlich dazu auf, dieses Vorhaben unter keine Bedingung zu unterstützen und weiterzuführen.

Bitte helfen Sie mit einer Unterschrift, dies zu verhindern.